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Quarten: Landesheiligtum der Schönstatt-Bewegung Schweiz

Das Bildungszentrum Neu-Schönstatt Quarten liegt an einem einmaligen Standort über dem Walensee und bietet einen herrlichen Blick auf die Churfirsten. Im Jahre 1990 wurde die Immaculata-Kapelle dieses Zentrums zum «Landesheiligtum» der Schweizer Schönstattfamilie erklärt. Die Schönstätter Marienschwestern können den Gästen in unmittelbarer Umgebung eine hervorragende Infrastruktur anbieten.

Das Heiligtum Quarten über dem Walensee.

Das Heiligtum Quarten über dem Walensee.

Geschichte

Von Gams nach Quarten

Im Jahre 1938 kamen die ersten Marienschwestern in die Schweiz und liessen sich in Gams SG nieder. Der Wunsch, ein Heiligtum zu errichten, war selbstverständlich von Anfang an vorhanden. Doch vorerst mussten sie sich mit einem Bildstöcklein begnügen.

Acht Jahre später fanden sie im St. Josefsheim in Weesen am Walensee ein neues Zuhause. Auch hier ersetzte vorerst ein einfaches Bildstöcklein das Heiligtum. Nach einem zweiten Anlauf konnten dann die Marienschwestern in Quarten im Oktober 1948 die «Villa Ray» kaufen. Es brauchte intensive Arbeiten des Aufräumens in der verwahrlosten Liegenschaft, bis am 8. Dezember 1949 eine Hauskapelle eingeweiht werden konnte. Damit wuchs auch der Wunsch nach einem Heiligtum als Anziehungspunkt für die ganze Bewegung. Und so fassten die Marienschwestern den Entschluss, im Heiligen Jahr 1950 ihr Schönstatt-Kapellchen, das Heiligtum, zu bauen.

Im Februar 1950 weilte der Gründer, Pater Joseph Kentenich, bei den Schwestern in Quarten und tätigte mit ihnen den ersten Spatenstich für das Schönstatt-Heiligtum. Aber es dauerte noch Jahre bis zur Genehmigung des Kapellenbaus. Auch das marianische Jahr 1954 als zweites Ziel verging. Doch am letzten Tag dieses Jahres kam die bischöfliche Genehmigung. "Dann ging es aber auch mit Hochdruck an die Vorbereitungsarbeiten", schrieb Schwester M. Fridolinde Schmuckli in einem Mütterbrief. Am Pfingstmontag wurde die Grundsteinlegung vorgenommen und am 20. November 1955 fand die Einweihung durch Bischof Meile von St. Gallen statt. Die Kapelle wurde der Immaculata geweiht.

Ernennung zum Landsheiligtum

Das Heiligtum in Quarten erwies sich immer mehr als zentraler Mittelpunkt der Schönstattbewegung in der Schweiz, so dass es am 1. Juli 1990 zum «Landesheiligtum» der Schweizer Schönstattfamilie ernannt wurde. 15 Jahre später, im September 2005, feierten 2000 Personen aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland im Beisein von Bischof Kurt Koch in einem eindrücklichen Fest das 50-jährige Jubiläum der Gnadenkapelle. Sie hatten sich das Motto «vom Himmel berührt» gegeben, ein wirklich passender Ausdruck.

Sendung

Von Anfang an gehörte die Überzeugung zur Spiritualität der Schönstattbewegung, dass Maria im Heiligtum den Menschen mithilft, bessere Werkzeuge für Gottes Reich zu werden. Von hier aus sendet sie die Menschen aus in ihre Familien, an ihren Arbeitsplatz, in die Pfarreien - wo immer Gott sie braucht.

Anlässlich der Einweihung umschreibt P. August Ziegler die Aufgabe des Heiligtums folgendermassen:

"Das Heiligtum ist mit dieser Weihe gegen die Einflüsse des Bösen abgeschirmt; es ist vom Stellvertreter Christi für die Gottesmutter in Besitz genommen worden und ist fortan eine uneinnehmbare Festung – uneinnehmbar wie Maria selber, deren Eigentum und Symbol sie ist. Darum werden alle, die sich hierher flüchten vor dem trügerischen Spiel der Welt und vor den Angriffen des Bösen, - sie werden hier Ruhe und Frieden und neue Kräfte finden, um den Kampf weiterzuführen."

Immaculata-Sendung für die Schweiz

Im Heiligtum wirkt die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt in besonderer Weise als Immaculata. Mit der Ernennung zum Landesheiligtum haben die Mitglieder der Bewegung die Bedeutung der Sendung für unser Land neu erkannt und als Auftrag übernommen: "Die Schönstatt-Bewegung sieht «Immaculata» umfassend, nicht auf den Begriff «Unbefleckte Empfängnis» beschränkt. Die unbefleckt Empfangene zeigt ein Menschenbild, das frei ist von allem Ungeordneten in uns. Maria als Immaculata ist eine Frau im Einklang mit Gott, mit sich und ihrer Mitwelt. Unbefleckt empfangen heisst daher auch: klar und unverdorben in der Einstellung zum Leben. Sie selber ist ein unverdorbenes Konzept, frei von aller Anhänglichkeit an das Böse, frei für Gott und seine Wünsche. Wer mit sich und der Umwelt im Einklang steht, ist innerlich frei und unabhängig."

50 Jahre später schreibt Schwester M. Monja in der Pressemappe zum Jubiläumsfest:
"Das Heiligtum (Quarten) gehört zwar materiell den Marienschwestern. Doch im Lebensgefühl entwickelte es sich längst zum Heiligtum der ganzen Bewegung."

Leben rund um das Heiligtum

Hochbetrieb am Jubiläumsfest 2005.

Mit dem Bildungszentrum Neu-Schönstatt der Marienschwestern in Quarten herrscht rund um das Heiligtum ein reges geistiges Leben. Für die Unterkunft und Verpflegung stehen 65 Zimmer (100 Betten) mit Balkon, ein wohnliches Jugendzentrum (79 Betten) sowie eine leistungsfähige Gastwirtschaft zur Verfügung. Diverse Seminarräume mit zeitgemässer Infrastruktur für Tagungen, Kurse und Konferenzen erweitern das Angebot. Nahe Ausflugsziele wie die Flumserberge oder das verträumte Dörfchen Quinten erhöhen den Erholungswert dieses Ortes. Das Zentrum steht für verschiedenste Veranstaltungen religiöser, wirtschaftlicher oder kultureller Art offen. Die Marienschwestern selber bieten ein reichhaltiges Jahresprogramm an.

Anreise

Das Haus ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: Mit dem Zug bis zur Station Unterterzen (auf der Strecke Zürich-Chur). Abholdienst mit dem Hausauto ab Unterterzen auf Anfrage möglich (081 739 18 18).
Private Anreise:
Autobahn-Ausfahrten von Zürich her: Ausfahrt Murg, dann via Unterterzen nach Quarten; von Chur/Sargans her: Ausfahrt Flums, dann via Walenstadt nach Unterterzen und Quarten.

GPS Koordinaten: Nord 47° 6'34 / Ost 9° 14'35

Weitere Informationen

> www.bildungs-und-ferienzentrum.ch

Zusammengestellt von August Ott

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